Jan 21

Matthias Vernaldi gründete 1978 mit nicht behinderten Freunden eine Landkommune im thüringischen Hartroda. Matthias ist seit seiner Geburt an Muskelschwund erkrankt und auf den Rollstuhl angewiesen.

Nach Abschluss der Schule hatte er damals die Alternative: zurück zu den Eltern oder in ein Altenheim. Beides wollte er nicht. Er und seine behinderten und nicht behinderten Freunde wollten selbstbestimmt leben. So entstand die Idee einer christlichen Bruderschaft. Die evangelische Kirche unterstützte die Gruppe und stellte das verlassene Pfarrgehöft in Hartroda zur Verfügung. Das Lebensmodell Hartroda basiert auf gemeinschaftlichem Eigentum. Die Renten der Behinderten finanzieren die nicht behinderten Pfleger mit.

Hinweis: Zu sehen heute, am 21.01.2010 auf MDR um 22:35 Uhr.

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